Rudolf Steiner
Füreinander leben ist möglich
durch das Interesse am anderen Menschen
Ein Vortrag, gehalten in Dornach/Schweiz am 30. Nov. 1918
(auch in GA 186)
Heft Nr. 9
36 S., geheftet
ISBN 978-3-937078-65-6
Es gibt heute etwas höchst Unnatürliches in der sozialen Ordnung: Das besteht darin, dass das Geld sich vermehrt, wenn man es bloß hat. Man legt es auf eine Bank und bekommt Zinsen. Das ist das Unnatürlichste, was es geben kann, es ist eigentlich ein bloßer Unsinn. Man tut gar nichts, man legt sein Geld auf die Bank, das man vielleicht auch nicht erarbeitet, sondern ererbt hat, und bekommt Zinsen dafür. Das ist ein völliger Unsinn!
Rudolf Steiner in diesem Heft